Der LEGO-Mensaner

26. Februar 2019 | Tags: , ,

Mensaner von nebenan

Ideen werden Realität, indem man sie baut

Wenn aus LEGO Kunst wird

LEGO ist seine Leidenschaft, und es ist kein Ende in Sicht: Andreas Reikowski (55, in der Szene bekannt als „Zypper“) lebt in Stuttgart und ist seit 13 Jahren Mitglied bei Mensa. Was er alles baut, erzählt er uns im Interview.

LEGO ist seine Leidenschaft: Andreas Reikowski.
Andreas, wie wurde LEGO zu deiner Leidenschaft?

Die war eigentlich „schon immer“ da. Als ich schon aus dem Alter raus war, gab es jedoch noch einen acht Jahre jüngeren Bruder, der mich noch länger im Thema gehalten hat. So wurden meine dunklen Jahre, das heißt die für einen erwachsenen LEGO-Fan typische Phase ganz ohne LEGO, ziemlich kurz. Schon als junger Erwachsener habe ich die bunten Steine wiederentdeckt – und bin seither dabei geblieben. Ich war auch schon in den Vor-Internet-Zeiten in einer rudimentär vorhandenen „Szene“ unterwegs. Seitdem es aber das Netz gibt, bin ich mit meiner Leidenschaft deutlich vorangekommen. Es ist leicht, an Nachschub zu kommen und es ist leicht, im In- und Ausland mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten. Die Szene hat sich längst in Vereinen organisiert; in Stuttgart habe ich 2015 mit ein paar Leuten den „Schwabenstein 2x4 e.+y+V.“ gegründet, welcher als erster in Deutschland den Status der Gemeinnützigkeit erhalten hat.

Wie gewinnst du Ideen für deine LEGO-Projekte und wie werden sie Realität?

Viele Ideen trage ich schon seit meiner Kindheit mit mir herum und ich kann sie jetzt verwirklichen, nachdem ich mir Steine in (natürlich nicht) ausreichender Menge besorgt habe und der Platz dafür kein ernstes Problem darstellt. Viele Ideen kommen mir aber auch, wenn meinem Verein mal wieder ein größeres Konvolut an Neuware gespendet wird. Dann ist es schon spannend, wenn ich ein paar Tausend von einem Element verbauen muss, das ich mir privat nie besorgt hätte. Und Ideen werden zu Realität, indem ich sie einfach baue.

Auf welche Erfolge bist du am meisten stolz?

Erstens auf die Spendenbeträge, die ich auf Ausstellungen zur Finanzierung unserer Vereinsarbeit zum Beispiel an meinen modularen Schießtürmen erziele: Da dürfen sich die Kinder eine Figur selber zusammenbauen und versuchen, diese mit einer zum Schießen völlig ungeeigneten LEGO-Kanone zu treffen. Gelingt dies, dürfen sie die Figur behalten. Zweitens: Wenn es mir gelingt, auf Ausstellungen mit meinen Exponaten und Spielen zum Mitmachen Faszination auszulösen, und zwar bei Klein und Groß. Einmal kam auf einer Ausstellung auf Langeoog eine Mutter zu mir, mit Tränen in den Augen, um sich dafür zu bedanken, dass eines meiner Spiele ihren autistischen Sohn über mehrere Stunden vollauf beschäftigt gehalten hatte.

Gab es Momente, in denen du die Lust am LEGO-Bauen verloren hast?

Da kann die Politik der Firma LEGO noch so dämlich und das Verhalten uns erwachsenen LEGO-Fans gegenüber noch so schäbig sein: Die Lust macht vielleicht mal ein kurzes Päuschen, ist aber sofort wieder entfacht, sobald mir eine Idee kommt. Und sogleich umgesetzt werden muss. Und sei es nachts um vier (lacht).

Ist das nicht auf Dauer teuer, immer neue Bausteine für Projekte zu beschaffen?

Das kommt ganz auf die Quelle an, da kennt man im Laufe der Jahre seine Leute, bei denen was zu holen ist, und für Sonderbedarf steht das Internet zur Verfügung. Aber es stimmt schon: Über die Jahre habe ich den Gegenwert von mindestens einem Mittelklassewagen zusammengetragen und ich bin in der Szene ein durchaus kleines Licht. Wenn man das Haus von LEGO in der Vorstellung betritt, Geld sparen zu wollen, hat man sich ohnehin gründlich in der Tür geirrt und sollte besser bei Wüstenrot anklopfen.

Wie groß ist dein Atelier und was steht darin?

Das noch nicht verbaute Material verteilt sich in meinem Atelier (eine normale 60er-Jahre-Genossenschaftswohnung) in einer Art Sortiersystem auf etliche Dutzend durchsichtige Behälter und Schublädchen. Die fertigen Eigenbauten lagern in über 20 Euroboxen im Keller und auf dem Dachboden, wo auch noch unsortierter Nachschub steht sowie Zeug aller Art in Kartons: Halbfertiges, Skizzen, Halbabgerissenes, Fundsachen, Kurioses und so weiter. Wie bei allen anderen erwachsenen LEGO-Fans wuchert meine Sammlung stets weiter und das Sortiersystem ist nur für das verhältnismäßig Wenige ausgerichtet, das noch nicht verbaut ist. Würde ich alles, was ich je verarbeitet habe, auf einmal abreißen und einsortieren wollen, würde dieses System auf der Stelle kollabieren.
In der Mitte des Zimmers steht ein höhenverstellbarer, gut beleuchteter Bautisch, der praktisch nie leer wird, sowie ein weiterer verlängerbarer Projekttisch, der gerade zur Hälfte vom Moonbase-Projekt beansprucht wird. Ich habe keine Ahnung, wann und wie ich damit fertig werde und wo das Ding dann überhaupt hin soll, bis es das erste Mal ausgestellt wird.

Für dein Hobby reist du durch Europa. Wie tickt die LEGO-Szene?

Der kleinste gemeinsame Nenner ist, wohin man auch kommt, die Lust am Bauen und die Lust am Zeigen dessen, was man gebaut hat. Auf der Zählerseite öffnet sich grenzübergreifend das gesamte Delta an menschlicher Typenvielfalt und den entsprechenden Verhaltensweisen, die ja auch schon von Mensa hinreichend bekannt sein dürften.

Was ist für dich anspruchsvoller, Beruf oder Hobby?

Momentan das Hobby, ganz eindeutig. Als ich noch einem Bürojob nachging, hatte jeder Tag Struktur. Die muss ich mir – freigestellt von jedweder Erwerbstätigkeit – an jedem Tag nun selber basteln: Was baue ich wie? Wie fotografiere ich was? Was poste ich wo? Welches sind die nächsten Veranstaltungen? Was muss bis dahin fertig sein? Welchen Nachschub brauche ich bis dahin? Welche Kisten brauche ich für den Transport? Wie komme ich hin nach Verona, Zagreb, Luxemburg? Wo komme ich dort unter? Solche Sachen. Es ist guter „Stress“, den ich natürlich sehr genieße.

Wie reagiert dein Umfeld auf deine Leidenschaft zu LEGO?

Mit distanzierter, dabei aber freundlicher Toleranz in dem Tenor: Mach du deinen Kram, aber lass uns in Ruhe mit deinen Steinen (lacht). Ich lebe in „entflochtenen“ Verhältnissen: Meine Partnerin wohnt mit unserer Tochter in ihrer Wohnung, ich mit meinem LEGO in meiner. Vier Kilometer Luftlinie dazwischen verhindern, dass der nervige Alltag in den des jeweils anderen schwappt – und das öffnet Zeitfenster für wert- und gehaltvolle Begegnungen außerhalb eines Alltags, den wir aus guten Gründen eben nicht miteinander teilen.

Gibt es trotzdem noch andere Hobbys, die du verfolgst?

Aber ja! Letztes Jahr habe ich das Longboardfahren entdeckt und seither übe ich in der Skaterhalle am Pragfriedhof so oft ich kann, auf dem Brett zu bleiben. Es ist zwar noch ein langer Weg, bis ich mit Schmackes den Killesberg bis zum Hauptbahnhof unfallfrei werde runtersausen können – aber ich arbeite dran! Ich hab ja Zeit!

Wie hast du deinen Weg zu Mensa gefunden?

Anfang des Jahrtausends war ich in Hamburg in einem Job eingesetzt, der mir wegen völliger Unterforderung beinahe den Verstand geraubt hätte, sodass ich mich in die Hände eines Spezialisten begeben musste. Der machte mit mir einen IQ-Test, der seine (und meine!) Erwartungen in jeder Hinsicht völlig übertraf. Das wurde kurz darauf mein Ticket für „Mensa in Deutschland“ und eine MinD-Akademie war die erste Veranstaltung, bei der ich Menschen begegnete, die ähnlich wie ich tickten. Das war eine große Erleichterung.

Welche Tipps würdest du anderen begeisterten LEGO-Bauleuten im Verein mit auf dem Weg geben?

Dass man sich einfach mal kennenlernen sollte, um sich auszutauschen und unter Umständen eine eigene SIG zu gründen? Wo hocken all die Mensaner, die im eMVZ bei ihren Hobbys „LEGO“ angegeben haben? Ich bin vom 1. bis 3. März bei der „Model Expo Italy“ in Verona, privat vom 6. bis 10. Februar in Berlin, am 22. und 23. März bei den „Floating Bricks“ in Hamburg, vom 5. bis 7. April zur „Kockice Convention“ in Zagreb, am 18. und 19. Mai bei den „BrickBits“ in Braunschweig, am 1. und 2. Juni bei „Brixemburg“ in Luxemburg und am 29. und 30. Juni in bei den „Fana’briques“ in Colmar. Dort habe ich jeweils einen Stand mit meinen Sachen und bin grundsätzlich ansprechbar – und erfahrungsgemäß gilt ja: Wo zwei oder drei Mensaner zusammenkommen, passiert etwas. Wer mag, kann mich auch gern mal besuchen kommen. Ein Anruf genügt (lacht).

Das Interview führte Marc Sommer.

Mensaner von nebenan

Ideen werden Realität, indem man sie baut

Wenn aus LEGO Kunst wird

LEGO ist seine Leidenschaft, und es ist kein Ende in Sicht: Andreas Reikowski (55, in der Szene bekannt als „Zypper“) lebt in Stuttgart und ist seit 13 Jahren Mitglied bei Mensa. Was er alles baut, erzählt er uns im Interview.

LEGO ist seine Leidenschaft: Andreas Reikowski.
Andreas, wie wurde LEGO zu deiner Leidenschaft?

Die war eigentlich „schon immer“ da. Als ich schon aus dem Alter raus war, gab es jedoch noch einen acht Jahre jüngeren Bruder, der mich noch länger im Thema gehalten hat. So wurden meine dunklen Jahre, das heißt die für einen erwachsenen LEGO-Fan typische Phase ganz ohne LEGO, ziemlich kurz. Schon als junger Erwachsener habe ich die bunten Steine wiederentdeckt – und bin seither dabei geblieben. Ich war auch schon in den Vor-Internet-Zeiten in einer rudimentär vorhandenen „Szene“ unterwegs. Seitdem es aber das Netz gibt, bin ich mit meiner Leidenschaft deutlich vorangekommen. Es ist leicht, an Nachschub zu kommen und es ist leicht, im In- und Ausland mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten. Die Szene hat sich längst in Vereinen organisiert; in Stuttgart habe ich 2015 mit ein paar Leuten den „Schwabenstein 2x4 e.+y+V.“ gegründet, welcher als erster in Deutschland den Status der Gemeinnützigkeit erhalten hat.

Wie gewinnst du Ideen für deine LEGO-Projekte und wie werden sie Realität?

Viele Ideen trage ich schon seit meiner Kindheit mit mir herum und ich kann sie jetzt verwirklichen, nachdem ich mir Steine in (natürlich nicht) ausreichender Menge besorgt habe und der Platz dafür kein ernstes Problem darstellt. Viele Ideen kommen mir aber auch, wenn meinem Verein mal wieder ein größeres Konvolut an Neuware gespendet wird. Dann ist es schon spannend, wenn ich ein paar Tausend von einem Element verbauen muss, das ich mir privat nie besorgt hätte. Und Ideen werden zu Realität, indem ich sie einfach baue.

Auf welche Erfolge bist du am meisten stolz?

Erstens auf die Spendenbeträge, die ich auf Ausstellungen zur Finanzierung unserer Vereinsarbeit zum Beispiel an meinen modularen Schießtürmen erziele: Da dürfen sich die Kinder eine Figur selber zusammenbauen und versuchen, diese mit einer zum Schießen völlig ungeeigneten LEGO-Kanone zu treffen. Gelingt dies, dürfen sie die Figur behalten. Zweitens: Wenn es mir gelingt, auf Ausstellungen mit meinen Exponaten und Spielen zum Mitmachen Faszination auszulösen, und zwar bei Klein und Groß. Einmal kam auf einer Ausstellung auf Langeoog eine Mutter zu mir, mit Tränen in den Augen, um sich dafür zu bedanken, dass eines meiner Spiele ihren autistischen Sohn über mehrere Stunden vollauf beschäftigt gehalten hatte.

Gab es Momente, in denen du die Lust am LEGO-Bauen verloren hast?

Da kann die Politik der Firma LEGO noch so dämlich und das Verhalten uns erwachsenen LEGO-Fans gegenüber noch so schäbig sein: Die Lust macht vielleicht mal ein kurzes Päuschen, ist aber sofort wieder entfacht, sobald mir eine Idee kommt. Und sogleich umgesetzt werden muss. Und sei es nachts um vier (lacht).

Ist das nicht auf Dauer teuer, immer neue Bausteine für Projekte zu beschaffen?

Das kommt ganz auf die Quelle an, da kennt man im Laufe der Jahre seine Leute, bei denen was zu holen ist, und für Sonderbedarf steht das Internet zur Verfügung. Aber es stimmt schon: Über die Jahre habe ich den Gegenwert von mindestens einem Mittelklassewagen zusammengetragen und ich bin in der Szene ein durchaus kleines Licht. Wenn man das Haus von LEGO in der Vorstellung betritt, Geld sparen zu wollen, hat man sich ohnehin gründlich in der Tür geirrt und sollte besser bei Wüstenrot anklopfen.

Wie groß ist dein Atelier und was steht darin?

Das noch nicht verbaute Material verteilt sich in meinem Atelier (eine normale 60er-Jahre-Genossenschaftswohnung) in einer Art Sortiersystem auf etliche Dutzend durchsichtige Behälter und Schublädchen. Die fertigen Eigenbauten lagern in über 20 Euroboxen im Keller und auf dem Dachboden, wo auch noch unsortierter Nachschub steht sowie Zeug aller Art in Kartons: Halbfertiges, Skizzen, Halbabgerissenes, Fundsachen, Kurioses und so weiter. Wie bei allen anderen erwachsenen LEGO-Fans wuchert meine Sammlung stets weiter und das Sortiersystem ist nur für das verhältnismäßig Wenige ausgerichtet, das noch nicht verbaut ist. Würde ich alles, was ich je verarbeitet habe, auf einmal abreißen und einsortieren wollen, würde dieses System auf der Stelle kollabieren.
In der Mitte des Zimmers steht ein höhenverstellbarer, gut beleuchteter Bautisch, der praktisch nie leer wird, sowie ein weiterer verlängerbarer Projekttisch, der gerade zur Hälfte vom Moonbase-Projekt beansprucht wird. Ich habe keine Ahnung, wann und wie ich damit fertig werde und wo das Ding dann überhaupt hin soll, bis es das erste Mal ausgestellt wird.

Für dein Hobby reist du durch Europa. Wie tickt die LEGO-Szene?

Der kleinste gemeinsame Nenner ist, wohin man auch kommt, die Lust am Bauen und die Lust am Zeigen dessen, was man gebaut hat. Auf der Zählerseite öffnet sich grenzübergreifend das gesamte Delta an menschlicher Typenvielfalt und den entsprechenden Verhaltensweisen, die ja auch schon von Mensa hinreichend bekannt sein dürften.

Was ist für dich anspruchsvoller, Beruf oder Hobby?

Momentan das Hobby, ganz eindeutig. Als ich noch einem Bürojob nachging, hatte jeder Tag Struktur. Die muss ich mir – freigestellt von jedweder Erwerbstätigkeit – an jedem Tag nun selber basteln: Was baue ich wie? Wie fotografiere ich was? Was poste ich wo? Welches sind die nächsten Veranstaltungen? Was muss bis dahin fertig sein? Welchen Nachschub brauche ich bis dahin? Welche Kisten brauche ich für den Transport? Wie komme ich hin nach Verona, Zagreb, Luxemburg? Wo komme ich dort unter? Solche Sachen. Es ist guter „Stress“, den ich natürlich sehr genieße.

Wie reagiert dein Umfeld auf deine Leidenschaft zu LEGO?

Mit distanzierter, dabei aber freundlicher Toleranz in dem Tenor: Mach du deinen Kram, aber lass uns in Ruhe mit deinen Steinen (lacht). Ich lebe in „entflochtenen“ Verhältnissen: Meine Partnerin wohnt mit unserer Tochter in ihrer Wohnung, ich mit meinem LEGO in meiner. Vier Kilometer Luftlinie dazwischen verhindern, dass der nervige Alltag in den des jeweils anderen schwappt – und das öffnet Zeitfenster für wert- und gehaltvolle Begegnungen außerhalb eines Alltags, den wir aus guten Gründen eben nicht miteinander teilen.

Gibt es trotzdem noch andere Hobbys, die du verfolgst?

Aber ja! Letztes Jahr habe ich das Longboardfahren entdeckt und seither übe ich in der Skaterhalle am Pragfriedhof so oft ich kann, auf dem Brett zu bleiben. Es ist zwar noch ein langer Weg, bis ich mit Schmackes den Killesberg bis zum Hauptbahnhof unfallfrei werde runtersausen können – aber ich arbeite dran! Ich hab ja Zeit!

Wie hast du deinen Weg zu Mensa gefunden?

Anfang des Jahrtausends war ich in Hamburg in einem Job eingesetzt, der mir wegen völliger Unterforderung beinahe den Verstand geraubt hätte, sodass ich mich in die Hände eines Spezialisten begeben musste. Der machte mit mir einen IQ-Test, der seine (und meine!) Erwartungen in jeder Hinsicht völlig übertraf. Das wurde kurz darauf mein Ticket für „Mensa in Deutschland“ und eine MinD-Akademie war die erste Veranstaltung, bei der ich Menschen begegnete, die ähnlich wie ich tickten. Das war eine große Erleichterung.

Welche Tipps würdest du anderen begeisterten LEGO-Bauleuten im Verein mit auf dem Weg geben?

Dass man sich einfach mal kennenlernen sollte, um sich auszutauschen und unter Umständen eine eigene SIG zu gründen? Wo hocken all die Mensaner, die im eMVZ bei ihren Hobbys „LEGO“ angegeben haben? Ich bin vom 1. bis 3. März bei der „Model Expo Italy“ in Verona, privat vom 6. bis 10. Februar in Berlin, am 22. und 23. März bei den „Floating Bricks“ in Hamburg, vom 5. bis 7. April zur „Kockice Convention“ in Zagreb, am 18. und 19. Mai bei den „BrickBits“ in Braunschweig, am 1. und 2. Juni bei „Brixemburg“ in Luxemburg und am 29. und 30. Juni in bei den „Fana’briques“ in Colmar. Dort habe ich jeweils einen Stand mit meinen Sachen und bin grundsätzlich ansprechbar – und erfahrungsgemäß gilt ja: Wo zwei oder drei Mensaner zusammenkommen, passiert etwas. Wer mag, kann mich auch gern mal besuchen kommen. Ein Anruf genügt (lacht).

Das Interview führte Marc Sommer.